Podcast

„heute wichtig“
Kabarettist Florian Schroeder: „Die Gesellschaft sollte nicht für ein paar Unbelehrbare bluten“

„Zur Freiheit gehört, dass jeder an den Irrsinn glauben darf, an den er glauben will“, sagt der Kabarettist Florian Schroeder im „heute wichtig“-Podcast

© Frank Eidel

Mitten in der vierten Corona-Welle tobt neben dem Virus auch eins heftig wie nie: Die Debatte um Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen. Dabei verwechseln manche Ungeimpfte das Recht auf Meinungsfreiheit mit der Erwartung, nicht kritisiert zu werden, so Kabarettist Florian Schroeder.

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Tägliche Rekorde bei Fallzahlen und Inzidenzen – trotzdem zögern einige immer noch, sich den Piks gegen Corona verpassen zu lassen. Kabarettist Florian Schroeder hat es satt, dass die Geimpften den Unwillen der Anderen ausbaden müssen. „Warum soll die gesamte Gesellschaft dafür bluten, dass eine gewisse Zahl von Unbelehrbaren sich einfach nicht impfen lassen will? Dann muss man eben einfach mit Einschränkungen leben, das gehört dann dazu“, meint er.

Meinungsfreiheit schützt vor Gegenrede nicht

Gefährlich werde es allerdings, wenn von einigen Gruppen gezielt Desinformationen verbreitet würden. „Du kannst alles sagen. Aber wenn du etwas behauptest, das schlicht falsch ist, wird es Leute geben, die dich korrigieren! Gut so!“, so Schroeder. Mit fehlender Meinungsfreiheit habe dies nichts zu tun. „Zur Freiheit gehört, dass jeder an den Irrsinn glauben darf, an den er glauben will. Und dass er den öffentlich sagen darf. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Meinung und Hass. Und alles bei…