BVB-Star Jude Bellingham: „Ein bisschen Maradona“ und „irgendwann Weltfußballer“

Jude Bellingham hat sich trotz seiner jungen Jahre rasend schnell beim BVB etabliert. Peter Hyballa sieht in ihm sogar einen kommenden Weltfußballer.

Peter Hyballa, Trainer von Drittligist Türkgücü München, hat in höchsten Tönen von BVB-Mittelfeldmotor Jude Bellingham gesprochen und dem 18-Jährigen für die Zukunft die höchsten Lorbeeren im Fußball prognostiziert.

„Ich glaube echt, dass er irgendwann Weltfußballer wird. Er kann eigentlich alles“, sagte Hyballa in der neuen Ausgabe der DAZN-Sendung Decoded, in der der Spielstil des 18-Jährigen beleuchtet wird. Bellingham sei auf der Sechserposition „der Chef“ und als Achter „Troublemaker und Playmaker“. Im Eins-gegen-eins habe der englische Nationalspieler sogar „ein bisschen Maradona“ in sich.

Außerdem verrät Mike Dodds, Bellinghams Jugendtrainer bei Birmingham City, im Laufe der Ausgabe, wie es zu dessen Rückennummer 22 kam. „Die drei Positionen im Mittelfeld sind: Die Nummer zehn, der Spielmacher, der abschließt. Die Nummer acht, der zwischen den beiden Strafräumen arbeitet. Und dann gibt es noch die Nummer sechs, der Aufräumer im Mittelfeld. Bei uns in England ist das die vier“, sagte Dodds. Die 22 sei eine Addition aus den drei zentralen Mittelfeldpositionen und soll daher Bellinghams Vielseitigkeit repräsentieren.

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„Wir dachten, dass Jude alle Positionen spielen kann und das auch in einem Spiel. Er wollte also die 22 und als Michael Zorc ihm zusagte, dass er auch beim BVB seine Wunschnummer bekommt, hat er mich angerufen. Das war ein tolles Gespräch“, erzählte Dodds weiter. Bei Birmingham, von wo aus Bellingham 2020 zum BVB gewechselt war, wird die Nummer 22 nach dessen Weggang nicht mehr vergeben.