Corona-Pandemie
In Österreich beginnt der Lockdown für Ungeimpfte – Regierung denkt an weitere Verschärfungen

Der Start des Lockdowns für Ungeimpfte in Österreich war für viele der Anlass, gegen die verschärften Coronamaßnahmen zu demonstrieren

© Georg Hochmuth / DPA

In Österreich startet der Lockdown für Ungeimpfte. Und dabei soll es nicht bleiben angesichts von Inzidenzzahlen jenseits der 800er Marke. 

Die österreichische Regierung denkt zur Bekämpfung der vierten Corona-Welle an nächtliche Ausgangsbeschränkungen für alle Bürger. Dieser Vorschlag liege auf dem Tisch und darüber werde am kommenden Mittwoch entschieden, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) in der ORF-Nachrichtensendung „ZiB2“.

Corona-Pandemie

Österreich: Lockdown für Ungeimpfte ab Montag

Vor 19 Stunden

„Wir sitzen alle im gleichen Boot“, sagte Mückstein. Wenn ein allgemeiner Lockdown verhindert werde solle, sei eine Verringerung der Kontakte zwischen den Menschen zwingend erforderlich, so der Minister weiter. Die Beschränkungen würden ab 22.00 Uhr gelten und auch eine erneute Schließung der Nachtgastronomie bedeuten. Mückstein betonte erneut, dass das Ausmaß der vierten Corona-Welle vor allem auf die Ungeimpften zurückzuführen sei.

Ab Montag gilt für diese Gruppe ein Teil-Lockdown. Bis zum 24. November dürfen sie ihre Zuhause nur aus zwingenden Gründen wie den Weg zur Arbeit, für den täglichen Einkauf oder zur Erholung verlassen. Betroffen sind rund zwei Millionen der etwa neun Millionen Bürger in Österreich.

Maßnahmen können regional verschärft werden

Der Lockdown für alle, die weder geimpft noch in den vergangenen 180 Tagen genesen sind, ist aus Sicht des Handels eine schwere Belastung. Bundesweit werde durch die Ausgangsbeschränkungen ein…