Fast-Food
McDonald’s-Verpackungen verursachen enorme Müllberge – so will das Unternehmen das ändern

McDonald’s will Mehrwegverpackungen ausprobieren.

© Beata Zawrzel/ / Picture Alliance

McDonald’s produziert mit seinem Fastfood riesige Müllberge. Um die künftig zu verkleinern, testet der Konzern nun neue Verpackungen. Ganz freiwillig dürfte dieser Schritt nicht sein.

Das Getränk im Einwegbecher, die Burger, Fritten und Nuggets auch in separaten Verpackungen: Zwar haben die Fastfood-Konzerne versucht, so wenig Plastik wie möglich bei den Verpackungen einzusetzen. Doch die Flut aus Müll bleibt.

Längst tüfteln Lieferando, aber auch Supermarktketten wie Rewe, an Mehrwegsystemen, um dem Wunsch nach weniger Müll der Verbraucher entgegen zu kommen. Und auch Fastfood-Größe McDonald’s will nun mitmischen. Seit Anfang November werden in zehn ausgewählten Restaurants Mehrweg-Verpackungen erprobt, berichtet die „Lebensmittelzeitung“. 

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McDonald’s testet Mehrwegverpackungen

In zehn Filialen, darunter auch zwei aus dem Großraum München und Berlin, werden wiederverwendbare Verpackungen erprobt. Der Testzeitraum soll sich nur auf zwei Monate bis Ende des Jahres belaufen. Laut dem Unternehmen soll das erprobte Konzept dann in einem Jahr in ganz Deutschland eingeführt werden. McDonald’s drückt also mächtig aufs Tempo.

Denn ab 2023 werden Fastfood-Anbieter, aber auch Imbisse, Bäckereien und Cafés gesetzlich dazu verdonnert, ihren Kunden neben der Einwegverpackung auch eine unweltfreundlichere Mehrwegverpackung anzubieten. McDonald’s will dieser Entwicklung also zuvorkommen.

Für seine mehrfach benutzbaren Becher wolle McDonald’s einen…