Neue Corona-Regeln
Impfabfrage, 3G, Homeoffice-Pflicht: Das kommt jetzt auf Beschäftigte am Arbeitsplatz zu

Ins Büro darf man bald wohl nur noch geimpft, genesen oder getestet

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von Daniel Bakir
15.11.2021, 14:12 Uhr

Die Infiziertenzahlen explodieren, für den Arbeitsplatz sollen schon bald strengere Corona-Regeln gelten. Die Politik bereitet unter anderem eine Auskunftspflicht über den Impfstatus vor.

Bislang betrafen Corona-Einschränkungen vor allem den Freizeitbereich. Doch angesichts massiv steigender Infektionszahlen bereitet die Politik nun auch härtere Corona-Regeln für den Arbeitsplatz vor. Noch in dieser Woche wollen Bundestag und Bundesrat ein Paket von Maßnahmen zur Bekämpfung des Pandemiegeschehens verabschieden. Diese sollen auch bisher nicht dagewesene Regeln für die Jobwelt beinhalten. Der Stand der Dinge:

Impfstatus offenlegen

Die wahrscheinlich grundlegendste Neuerung: Ein Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sieht vor, dass Beschäftigte künftig ihren Impfstatus offenlegen müssen. Bisher dürfen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter nicht fragen, ob sie geimpft oder genesen sind. Wird das Gesetz so verabschiedet, wären die Unternehmen sogar verpflichtet, den Impfstatus ihrer Beschäftigten zu kontrollieren. Kommen sie dieser Pflicht nicht nach, drohen Bußgelder.

3G am Arbeitsplatz

Der Schritt ist die Grundlage für die Einführung einer generellen 3G-Regel am Arbeitsplatz. Denn wer nicht nachweisen kann, dass er geimpft oder genesen ist, soll sich nach dem Willen des Arbeitsministeriums engmaschig testen lassen. Zur Arbeit dürfen Ungeimpfte dann nur noch mit einem maximal 24 Stunden alten Antigen-Schnelltest oder einem PCR-Test, der nicht mehr als 48 Stunden zurückliegt.