Tipps zu Steuerklasse und Freibeträgen
Gehaltsrechner: So viel Netto bleibt vom Brutto und so können Sie Ihr Gehalt optimieren

Wie man mehr Netto vom Brutto-Gehalt rausholt.

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Das Brutto-Gehalt wirkt noch üppig, doch am Ende ist der Netto-Lohn ganz schön gering? Mit ein paar Tipps können Sie das Gehalt optimieren, so dass etwas mehr Netto vom Brutto übrig bleibt.

3975 Euro – das ist der Durchschnittsbruttolohn bei einem Vollzeitjob in Deutschland. Männer verdienen eher mehr, rund 4100 Euro. Frauen in Vollzeit erhalten eher weniger, nicht mal 3600 Euro.

Doch von diesem Durchschnittslohn müssen noch die Sozialabgaben und Steuern abgezogen werden. Bei einem 40-jährigen Mann in der Steuerklasse I, der weder Kinder hat, noch in der Kirche ist, aber gesetzlich krankenversichert ist und in die Rentenkasse als Angestellter einzahlt, kommt eine Steuerlast von 653 Euro zusammen. Die Sozialabgaben (also Krankenkasse, Renten- und Arbeitslosenversicherung) betragen 794,01 Euro. Dem Mann bleiben 2527,58 Euro als Netto-Lohn, so das Ergebnis des Netto-Brutto-Rechners der „Stiftung Warentest“.

Dieses Beispiel ist wenig exemplarisch, denn wer welche Steuern und in welcher Höhe zahlt, ist von den Lebensumständen abhängig. Gibt es Kinder? Dann können Freibeträge geltend gemacht werden. Ist man Mitglied in der Kirche? Dann müssen auch Steuern dafür gezahlt werden. Doch mit einigen Tricks kann man die eigene Steuerlast mildern.

Der Steuerklassen-Check

Verheiratete Paare oder eingetragene Lebenspartnerschaften sollten die Kombination der Steuerklassen checken. Insgesamt gibt es sechs Steuerklassen: „ I und II für Nicht­verheiratete, für Ehepaare die Kombinationen III und V; IV und IV; IV+Faktor und IV+Faktor. Die höchste Steuerklasse VI gilt für lohn­steuer­pflichtige Neben­jobs“,…