DFB-Team – Mit 12 wollte er aufhören: „Spätzünder“ Jonas Hofmann ist Flicks größter Gewinner

Jonas Hofmann wollte sich mit 12 Jahren eigentlich für Handball und Golf und gegen Fußball entscheiden. Zum Glück ließ er sich doch noch umstimmen.

„Wir haben unser Ziel von 27 Punkten erreicht. Die Mannschaft hat mit Freude und Spaß gespielt. Die Mannschaft will. Das ist richtig klasse. Ich bin zufrieden“, urteilte Hansi Flick nach dem 4:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft zum Abschluss der WM-Qualifikation in Armenien.

Besonders zufrieden war Flick mit Jonas Hofmann. Der im 3-4-3 als rechter Schienenspieler agierende Profi von Borussia Mönchengladbach bereitete das 1:0 durch Kai Havertz mit einer scharfen, perfekt getimten Hereingabe in den Sechzehner vor und markierte den 4:1-Endstand nach einer gelungenen Pressingaktion.

„Jonas“, lobte der Bundestrainer im Nachgang, „ist ein sehr intelligenter und ballsicherer Spieler mit einer guten Geschwindigkeit. Wenn man sieht, wie er das 1:0 vorbereitet und auch das Tor geschossen hat, dann war das sehr gut und clever“.

DFB-Team: Hofmann in allen Flick-Spielen eingesetzt

Hofmann zeigte bei der sportlich eher unbedeutenden letzten Quali-Aufgabe, wie wichtig er mittlerweile für die Nationalmannschaft ist. War unter Joachim Löw eine Nominierung bereits ein Erfolg für ihn gewesen, ließ Flick ihn in allen sieben Länderspielen ran – fünfmal davon sogar von Beginn an.

Der frühere BVB-Profi etablierte sich auf der rechten Seite, wo Löw in den vergangenen Jahren verzweifelt mit Lukas Klostermann herumexperimentiert hatte. Bei der EM gehörte der 29-Jährige zwar dem Kader an, schaute in allen vier Spielen aber nur zu, während Joshua Kimmich die „Problemzone“ beackerte.

Flick jedoch machte – auch infolge…