Sehen Sie im Video: Neue Studie über Supervulkane – Ein Ausbruch könnte ohne große Vorwarnungen eintreten.

Unter dieser friedlichen Landschaft schlummert eine gewaltige Kraft: Unter dem Gewässer des Toba Sees in Sumatra liegt ein Vulkan von gigantischer Größe. In den vergangenen eine Million Jahren ist er zwei Mal ausgebrochen – es sind zwei der größten Ausbrüche, die auf der Erde je stattgefunden haben. Die Ausbrüche verliefen über 2800 Kubikkilometer. Eine Größe, die ausreiche, damit die Schweiz unter einer sieben Zentimeter dicken Staubschicht verschwinde, erklären Forscher in einer neuen Studie. Bei diesen Super-Eruptionen wurde 70.000 Mal mehr Lava ausgestoßen als beim derzeitigen Vulkanausbruch auf La Palma. Ein solcher Ausbruch hätte massive Auswirkungen auf die Welt: das Klima, die Essensversorgung und die Menschen. Forscher der Universität von Geneva und der Universität Peking haben nun untersucht, wie sich ein neuerlicher Ausbruch des Supervulkans ankündigen würde. Dass der Vulkan noch aktiv ist, darauf gibt die Insel auf dem See Hinweise. Sie ist durch den Druck des Magmas entstanden, das sich im darunter befindlichen Magma-Reservoir des Supervulkans befindet. „Wir können beobachten, dass die Insel langsam höher wird. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Vulkan aktiv ist und Magma sich weiter ansammelt,“ sagt Ping-Ping Liu, ein Forscher der Studie. Die Forscher untersuchten das Mineral Zircon, das Aufschluss über die letzten großen Ausbrüche des Vulkans gibt. Die letzte Super-Eruption liegt demnach etwa 75.000 Jahre zurück. Nach ihren Berechnungen würde der nächste Superausbruch von einer ähnlichen Größe in etwa 600.000 Jahren stattfinden. Aber auch das Magma, das sich momentan unter dem See befindet, hätte bei einer Eruption einen katastrophalen Effekt von globaler Auswirkung. Dass so ein Super-Ausbruch auch ohne große Vorzeichen stattfinden kann, erklärt Luca Caricchi, ebenfalls Autor der Studie: „Unsere Untersuchung zeigt,…