Innenstadt im Wandel
Filialen machen dicht, Jobs werden gestrichen: So will sich C&A retten

‚C&A‘ Filiale in Freiburg

© Erich Häfele/ / Picture Alliance

Die Warenhauskette C&A ist angeschlagen – und das schon seit Jahren. Die neue Chefin greift durch. Filialen werden geschlossen, auch Stellen werden gestrichen. 

Diesmal ist nicht die Corona-Krise schuld, die Probleme der Warenhauskette C&A sind deutlich älter. Die Kunden gehen lieber online shoppen statt in die Innenstadt zu fahren. Und die Billig-Konkurrenz von Aldi bis Primark zieht die Kundschaft ab. Eine ganze Reihe von Managern wollte das angeschlagene Unternehmen schon retten. Prominentester Name war der Ex-Rewe-Chef Alain Caparros, der aber nur Personalkosten im zweistelligen Millionenbereich verursacht haben soll, berichtet das „Manager Magazin“. An den Problemen der Firma änderte sich wenig.

Seit einem Jahr für Giny Boer das Unternehmen und greift jetzt durch. Laut Infos des „Manager Magazins“ plant die ehemalige Ikea-Managerin, das stiefmütterlich behandelte Online-Geschäft kräftig anzukurbeln und die Zentralisierung voranzutreiben. Dahinter verbirgt sich: Stellenabbau. Wie viele Job wegfallen, sei noch unklar, so das Magazin, und abhängig von den nun beginnenden Verhandlungen. Die Infos wurden dem Magazin gegenüber bestätigt.

So soll C&A gerettet werden

C&A verfügt über zwei Hauptverwaltungen, eine in Brüssel und eine Düsseldorf. Das kostet – und soll nun verschlankt werden. Insider erwarten, dass die zentrale in Belgien wegfallen könnte und damit der Standort in Düsseldorf gestärkt würde.

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