Packers-Quarterback
NFL-Superstar Rodgers verteidigt seine umstrittenen Aussagen zum Impfen – gesteht aber auch Fehler ein

Der NFl-Superstar Aaron Rodgers ist heftig unter Beschuss für seine Äußerungen zu Corona-Impfungen

© Christian Petersen / Getty Images

Joshua Kimmich sorgt in Deutschland für Gesprächsstoff, in den USA steht Aaron Rodgers im Zentrum einer ähnlichen Debatte. Der NFL-Star ist ungeimpft, wurde für seine Erklärung kritisiert. Nun hat er sich erneut geäußert.

Als Quarterback in der NFL kann er in Zukunft so gut spielen wie er will – den vierten MVP-Titel seiner Karriere kann sich Aaron Rodgers nach seiner ganz persönlichen Corona-Impfdebatte wohl abschminken. „Ich denke, das ist eine legitime Aussage“, sagte der Football-Profi der Green Bay Packers am Dienstag. Er lachte bei dem nächsten Auftritt in der US-Talkshow, in der er sich erst am Freitag dazu geäußert hatte, warum er entgegen der Annahme nicht gegen das Coronavirus geimpft ist. Dabei ist das alles gar nicht so lustig für ihn: Rodgers steckt in den USA ähnlich wie Joshua Kimmich in Deutschland im Zentrum eines Entrüstungssturms zum Thema Impfen.

Die Kommentare in Richtung des Super-Bowl-Champions von 2011 sind dabei um einiges schärfer als all die Appelle an Kimmich. Das liegt wohl auch daran, weil sich viele Menschen in den USA von Rodgers bewusst getäuscht fühlen – oder sogar angelogen. Denn noch im August hatte der Teamkollege des Deutsch-Amerikaners Equanimeous St. Brown auf eine Reporter-Frage nach seinem Impfstatus geantwortet: „Ja, ich bin immunisiert.“

Aaron Rodgers setzt auf Homöopathie

Der für seine Polemik bekannte ESPN-Kommentator Stephen A. Smith bezeichnete den dreimal zum wertvollsten Profi der NFL gewählten Packers-Spielmacher zuletzt sogar als „nationale Peinlichkeit“ nach dessen Aussagen in der „Pat McAfee Show“.