Österreich wird „2G-Land“: Am morgigen Montag erhalten nur noch gegen COVID-19 Geimpfte oder Genesene Zutritt zu Lokalen, Hotels, Friseuren oder Veranstaltungen ab 25 Gästen. Diese Einschränkungen für Ungeimpfte hatte die österreichische Regierung kurzfristig am vergangenen Freitag beschlossen. Die Maßnahme soll dazu dienen, den steilen Anstieg an Corona-Fällen zu beenden, Intensivstationen zu entlasten und die Impfrate zu steigern.

Offenbar mit Erfolg: Auf die Ankündigung der Regierung in Wien folgten keine Massendemonstrationen, sondern Schlangen vor den Impfzentren im ganzen Land. Allein am Samstag meldete das Gesundheitsministerium fast 32.000 Impfungen. Allerdings machten die Erstimpfungen dabei nur ein Drittel der Stiche aus. Einschließlich der Auffrischungsimpfungen gab es laut dem Ministerium in der vergangenen Woche 213.000 Impfungen – so viele wie zuletzt Anfang August.

Neuinfektionen in Österreich explodieren

Als Anreiz für bislang Ungeimpfte wurde eine Übergangsfrist geschaffen. Vier Wochen lang gilt schon ein Erststich zusammen mit einem negativen PCR-Test als 2G-Nachweis. Danach muss man einen vollständigen Impfschutz nachweisen. Bisher haben nur knapp 65 Prozent der Menschen in Österreich einen vollen Impfschutz – das ist einer der niedrigsten Werte in Westeuropa.

„2G-Regel“ auch für Österreichs Gastronomie – die Corona-Ampel im Land steht auf Rot

Der Druck auf Ungeimpfte stieg in den letzten Tagen nämlich nicht nur wegen der kommenden 2G-Regel: Seit Anfang November müssen nicht geimpfte oder genesene Arbeitende in ihren Betrieben mehrmals wöchentlich einen Testnachweis mitbringen (3G-Regel).

Die täglichen COVID-19-Neuinfektionen steigen in Österreich rasant: Die Zahl erreichte am Samstag mit 9943 den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei fast 600. Zum Vergleich: Im benachbarten Deutschland stieg sie auf 191.

„Es wird wohl ein 2G-Weihnachten“

Angesichts der exponentiell steigenden…