„Wir haben verloren, darüber freue ich mich selten. Ansonsten war ich zufrieden“, sagte Freiburgs Trainer Christian Streich nach der ersten Saisonniederlage seines Teams. „Die Mannschaft hat alles gegeben, sie hat mutig gespielt. Schade, dass wir nicht drei, vier Minuten früher das Tor gemacht haben.“ Tatsächlich wurde es nach dem Anschlusstreffer des Sportclubs in der Nachspielzeit noch einmal kurz turbulent, letztlich aber blieb es beim schmucklosen 2:1-Erfolg der Münchener gegen einen von Anfang an unangenehmen Gegner. 

Auch mit der Führung nach einer halben Stunde im Rücken wurde wurde das Spiel für den Tabellenführer nicht einfacher. Den Gästen wollte zunächst aber kein eigener Treffer gelingen. Stattdessen nutzte Bayer-Torjäger Robert Lewandowski eine seiner Gelegenheiten und erhöhte eine Viertelstunde vor Schluss auf 2:0. Der Anschlusstreffer durch Janik Haberer fiel dann zu spät, um das Spiel noch zu drehen.

Leipzig bestraft schwache Dortmunder

„Ich habe noch nie Dortmunder gesehen, die so viele Fehler im Aufbauspiel machen“, wunderte sich RB Leipzigs Siegtorschütze Yussuf Poulsen nach dem verdienten 2:1 (1:0)-Sieg seiner Mannschaft gegen den BVB am Sky-Mikrofon. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, haben gut verteidigt und können eigentlich auch mit 3:1 gewinnen“, meinte der Däne. Eine treffende Analyse nach einem Spiel, in dem Leipzig klar besser war als die ersatzgeschwächten Dortmunder, die vor allem in der ersten Halbzeit nicht mithalten konnten. RB wirbelte, ließ den Dortmundern keine Räume im Spielaufbau und suchte bei Ballgewinn konsequent den Weg nach vorne. Christopher Nkunku als herausragender Spieler (29. Minute) und Yussuf Poulsen (68.). erzielten die Treffer für die Gastgeber. Dortmund kam kurz nach der Pause durch Kapitän Marco Reus überraschend zum zwischenzeitlichen Ausgleich (52.), für mehr reichte es aber nicht. Der BVB kassierte im fünften Auswärtsspiel bereits die dritte Niederlage. Der Rückstand auf den FC Bayern…