Interview-Aussagen
Flick verteidigt Kimmich in der Impf-Debatte

Bundestrainer Hansi Flick

© Marcus Brandt / DPA

Hansi Flick hat sich in der Impfdebatte mit deutlichen Worten vor Nationalspieler Joshua Kimmich gestellt. Der Bundestrainer verurteilte die Kritik an dem Bayern-Profi scharf, betonte aber gleichzeitig, wie wichtig das Impfen sei.

Hansi Flick hat Joshua Kimmich in der Impfdebatte verteidigt. Gleichzeitig äußerte der Bundestrainer aber die Hoffnung, dass sich alle Fußball-Nationalspieler gegen das Coronavirus impfen lassen. „Ich bin geimpft. Und ich habe auch die DFB-Impfkampagne ‚Schiri, ich hab’ schon Gelb‘ aus Überzeugung unterstützt. Optimal wäre, wenn jeder Spieler bei uns geimpft wäre“, sagte Flick in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Den öffentlichen Umgang mit Bayern-Profi Joshua Kimmich nach dessen öffentlichem Bekenntnis, noch nicht geimpft zu sein, verurteilte Flick scharf. „Für mich werden Grenzen überschritten, wenn Menschen beleidigt und in eine bestimmte Ecke gestellt werden, in die sie nicht gehören. Auch wenn Jo nicht geimpft ist, ist er kein Corona-Leugner. Er gehört nicht zu Querdenkern und Verschwörungstheoretikern. Wer Jo kennt, der weiß, wie er tickt“, sagte der 56-Jährige. Er selbst habe sich erst nach Gesprächen mit Ärzten seines Vertrauens zur Impfung entschlossen.

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Flick wollte auch nicht ausschließen, dass sich Kimmich noch impfen lassen könnte. „Er hinterfragt alles, er ist sehr interessiert, will immer alle Zusammenhänge kennen und verstehen – und manchmal dauert es dann eben, bis er sich seine Meinung abschließend gebildet hat“,…