Auftritt bei „Anne Will“
Streit in der Linken: So positionieren sich Abgeordnete zu Wagenknechts Äußerungen

Unterschiedliche Ansichten: Dietmar Bartsch distanzierte sich von den Äußerungen Sahra Wagenknechts.

© Britta Pedersen/ / Picture Alliance

Der Burgfrieden bei der Linken ist beendet: Nach den umstrittenen Äußerungen von Sahra Wagenknecht bei „Anne Will“ gehen Politiker auf Abstand zur ehemaligen Fraktionsvorsitzenden.

Mit ihren kruden Thesen bei der TV-Sendung „Anne Will“ sorgte Sahra Wagenknecht nicht nur bei den weiteren Gästen der Sendung um SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach für Kopfschütteln, sondern auch bei den meisten Fernsehzuschauer:innen. Vor allem aber ihre Fraktionskollegen dürften den Auftritt, bei dem Wagenknecht eine Impfung mit Verweis auf die mangelnde Solidarität dahinter ablehnte, mit Schrecken verfolgt haben. Der Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch distanzierte sich am Montagmorgen von den Aussagen Wagenknechts und rief zu einer Impfung auf, gerade weil dies solidarisch sei.

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter integriert.

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Auch Daphne Weber, Mitglied im Linken-Parteivorstand, rief zu einer Impfung auf. „Um die Pandemie zu stoppen, müssen sich möglichst viele Menschen impfen“, schrieb Weber bei Twitter. Durch die nachweislichen Falschinformationen würde die mühselige Arbeit der Linken demontiert. „Sahra Wagenknecht hat komplett den Kontakt zur…