Lionel Messi gibt bei PSG weiter Rätsel auf: „Ungenau und unbeholfen“, „sein Fußball stammelt“

Bisher hat Lionel Messi bei Paris Saint-Germain nicht das gezeigt, was sich die Klub-Verantwortlichen von ihm erhofft haben. Die Kritik wird lauter.

Vor seiner verletzungsbedingten Auswechslung zur Pause beim 2:1 von Paris Saint-Germain gegen OSC Lille in der Ligue 1 gelang Lionel Messi nur wenig. Seine Auftritte in der Ligue 1 für PSG geben immer mehr Rätsel auf.

Der Pariser Trainer Mauricio Pochettino begründete Messis Auswechslung zur Pause für Mauro Icardi zwar als reine „Vorsichtsmaßnahme“: „Er hat nicht weiterspielen können, aber es ist keine große Sache“, erklärte Pochettino bei Amazon Prime.

Jedoch hatte auch Messis Landsmann gemerkt, dass PSG in der ersten Halbzeit offensiv überhaupt nicht stattgefunden hatte. „Lille kennt uns eben gut. Wir waren nicht in der Lage, unsere Offensivspieler zu füttern und die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. Aber ich denke nicht, dass der Tausch eines einzelnen Spielers oder einer einzelne Position alles verändert“, sagte Pochettino.

Messi, der als falsche Neun aufgelaufen war, gelang gegen Lille kaum etwas. „Es waren 45 Minuten, die seines legendären Talents unwürdig waren. Er war unpräzise vor dem Tor und in seinen Pässen“, urteilte Le Figaro, nahm aber Messi gleichzeitig ein wenig in Schutz. Schließlich sei der sechsmalige Ballon-d’Or-Gewinner nicht der einzige Pariser Spieler, „der Fußball gerade eher stammelt“.

Frankreichs größte Sportzeitung L’Equipe verpasste Messi die überaus miese Note 3 (wobei 10 die bestmögliche ist) und schrieb: „Es schien, als ob der Argentinier, egal in welcher Position, nicht in der Lage war, seine unglaubliche Technik zum Vorteil für seine Mitspieler zu nutzen.“ Messi habe „ungenau und unbeholfen“…