Der FC Bayern hat sich für die 0:5-Pokalschlappe bei Borussia Mönchengladbach rehabilitiert. Der deutsche Meister und Tabellenführer gewann beim 1. FC Union Berlin mit 5:2 (3:1) und stellte damit einen neuen Bundesliga-Rekord auf: 38 Tore nach zehn Spieltagen hatte bisher noch keine Mannschaft auf dem Konto. Bayerns Torjäger vom Dienst, Robert Lewandowski, traf doppelt – für den Weltfußballer waren es die Saisontreffer Nummer elf und zwölf. Damit baute er seine Führung in der Torschützenliste aus. Für Union war es die erste Heimniederlage nach 21 Pflichtspielen, in denen die „Eisernen“ ungeschlagen geblieben waren. Die Berliner verkauften sich dennoch teuer und offenbarten erneut jene Schwächen der Bayern-Abwehr, die am Mittwoch zum Pokaldebakel geführt hatten. 

BVB und Freiburg feiern Heimsiege

Borussia Dortmund bleibt den Bayern auf den Fersen. Auch ohne den verletzten Torjäger Erling Haaland gewann der BVB gegen den 1. FC Köln mit 2:0 (1:0). Es war saisonübergreifend der zehnte Heimsieg in Serie. Die Gäste aus Köln waren zwar über weite Strecken die bessere Mannschaft, doch die Dortmunder waren die effektivere und machten aus wenigen Chancen zwei Treffer. Damit ist der BVB, der sich im DFB-Pokal am Dienstag gegen den Zweitligisten FC Ingolstadt in die dritte Runde gequält hatte, in der Bundesliga mit einem Punkt Rückstand weiter auf Tuchfühlung zum Spitzenreiter aus München. 

Thorgan Hazard brachte den BVB per Kopfball mit 1:0 in Führung

Auch das Überraschungsteam der bisherigen Saison, der SC Freiburg, leistete sich keinen Ausrutscher und bleibt das einzige noch ungeschlagene Team der Liga. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich besiegte die Spielvereinigung Greuther Fürth mit 3:1 (2:0) und festigte damit den dritten Tabellenplatz. Für Aufsteiger Fürth war es die neunte Niederlage im zehnten Spiel, mit nur einem Punkt liegt das Team abgeschlagen auf dem letzten Tabellenrang.

Sieg der „Wölfe“ zum Kohfeldt-Einstand

Florian Kohfeldt…