Der FC Bayern macht selten den gleichen Fehler zweimal. Zwei Wochen, nachdem sie bei Eintracht Frankfurt in der Schlussphase eine 2:1-Führung verspielt und mit 2:3 verloren hatten, ließen sie daheim im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen dieselben Gegnerinnen nichts anbrennen. Mit einem 4:2 (2:1)-Erfolg zogen die deutschen Meisterinnen in die Runde der besten Acht ein. 

Bayern überlegen, Frankfurt eiskalt

In der ersten Halbzeit waren die Münchenerinnen klar überlegen und führten durch einen schönen Volleyschuss von Lea Schüller (27. Minute) und ein Abstauber-Tor von Giulia Gwinn (38.) hochverdient mit 2:0. Die Frankfurterinnen reagierten noch vor der Pause eiskalt und nutzten durch Sjoeke Nüsken gleich ihre erste Chance überhaupt zum Anschlusstreffer (42.).

Im zweiten Durchgang bot sich zunächst dasselbe Bild: die Münchenerinnen überlegen, die Frankfurterinnen effektiv. Klara Bühl erzielte per Dropkick das 3:1 (55.) für den FC Bayern, Laura Feiersinger (64.) verkürzte nach einem Abwehrfehler der Gastgeberinnen mit einem schönen Heber erneut. Die Eintracht hatte Pech, weil ihr ein klarer Handelfmeter versagt blieb (77.). Wenig später sorgte Bühl mit ihrem zweiten Treffer für das 4:2 (79.) und damit die Entscheidung zugunsten der Münchenerinnen.

Jena gewinnt in Karlsruhe

Zuvor hatte bereits der FC Carl Zeiss Jena das Viertelfinale erreicht. Der Bundesligist gewann beim Drittligisten Karlsruher SC mit 3:1 (0:0). Verena Volkmer brachte die Gäste mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung (70.). Lisa Grünbacher glich aus (75.) ehe in der Schlussphase Karla Görlitz (86.) und Nicole Woldmann (89.) die Partie zugunsten der Jenaerinnen entschied.