Fußball-Bundesliga
Gegen Union Berlin: Bayern schießen sich den Pokal-Frust von der Seele

Thomas Müller vom FC Bayern München ballt nach dem Spiel gegen Union Berlin die Fäuste

© Andreas Gora / DPA

Nach der historischen Pokal-Pleite gegen Borussia Mönchengladbach hat sich der FC Bayern München in der Bundesliga zurückgemeldet. Gegen Union Berlin 

Der FC Bayern hat mit gnadenloser Kaltschnäuzigkeit den Schritt zu gewohnter Stärke nach der Schmach von Gladbach gemacht und die Festung der Eisernen von Union Berlin zum Einsturz gebracht. Im wohl vorerst letzten Spiel ohne Quarantäne-Chefcoach Julian Nagelsmann an der Linie bezwangen die Münchner die zuvor 21 Spiele daheim ungeschlagenen Köpenicker mit 5:2 (3:1).

Mit einem Standard-Doppelpack brachte Weltfußballer Robert Lewandowski (15./Elfmeter, 23.) die Gäste am Samstag in einem mitreißenden und nie langweiligen Spitzenspiel in Führung. Leroy Sané (35.), Kingsley Coman (61.) und Thomas Müller (79.) erzielten die weiteren Bayern-Treffer, die mit nunmehr 38 Toren nach zehn Spieltagen auch noch einen Bundesliga-Rekord aufgestellt haben.

Union trifft gegen den FC Bayern München doppelt

Allerdings ließen die erneut von Dino Toppmöller im Stadion betreuten Münchner die Gäste auch immer wieder ein bisschen rankommen: Niko Gießelmann (43.) traf vor der Pause, der kurz zuvor eingewechselte Julian Ryerson (65.) nach einer guten Stunde vor 16.509 Zuschauern. Drei Tage nach der 0:5-Pleite der Bayern und deren Pokal-Aus wurde den Fans erneut Fußball-Spektakel geboten – diesmal mit erfolgreichem Ende für den Rekordmeister, der die Liga-Führung somit verteidigte.

Alle Ergebnisse der Samstagsspiele am 10. Bundesliga-Spieltages finden Sie hier.

Die Festung der vor dem Spiel nur sechs…