Klima
Was ist die COP26 – und warum ist sie wichtig?

Anlässlich der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow vollendet Künstler Greg Mitchell sein Wandgemälde zur Klimakrise. Foto: Jane Barlow/PA Wire/dpa

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Stürme, Überschwemmungen, Dürren – die fatalen Folgen der Klimakrise machen schon jetzt Millionen Menschen zu schaffen. Können die Vertreter der 200 Staaten das Ruder herumreißen?

Rund 25.000 Teilnehmer, fast 200 Staaten – das Treffen im schottischen Glasgow ist gigantisch. Die Aufgaben der Weltklimakonferenz, die an diesem Sonntag beginnt, sind es auch: Es geht um nichts weniger als eine Überlebensfrage für Millionen Menschen auf diesem Planeten.

Was ist die Weltklimakonferenz – oder COP26?

Die Weltklimakonferenz tritt jährlich zusammen, immer in einem anderen Land. Auf Einladung der Vereinten Nationen debattieren rund 200 Staaten zwei Wochen lang, wie die Erderhitzung auf ein noch erträgliches Maß eingedämmt werden kann. COP steht kurz für «Conference of the Parties», also die Konferenz der Parteien – gemeint sind jene Staaten, die die sogenannte Klima-Rahmenkonvention unterschrieben haben. Dieses Jahr trifft man sich in Glasgow zum 26. Mal – daher COP26. Es reisen voraussichtlich etwa 25.000 Menschen an – nicht nur Regierungsvertreter, sondern auch Tausende Journalisten und Klimaschutzaktivisten.

Warum gibt es die Weltklimakonferenz?

Erste Weltklimakonferenzen gab es schon Ende der 70er und in den 80er Jahren. Die erste «COP» unter dem Dach der Klima-Rahmenkonvention fand 1995 in Berlin statt. Deutsche Verhandlungsführerin war damals Angela Merkel, als Umweltministerin unter Kanzler Helmut Kohl (beide CDU). Schon vor mehr als 25 Jahren setzte sich der Gipfel das Ziel, verbindlich festzuschreiben, bis wann und wie stark weltweit der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase reduziert…