von Axel Palm
29.10.2021, 16:58 Uhr

Der M.2-SSD-Speicher wird immer günstiger und lockt immer mehr Käufer. Aber lohnt das Upgrade überhaupt und was müssen Interessenten vor dem Kauf wissen? Der Vergleich schafft Klarheit.

Vor etwa einem Jahrzehnt eroberten SSD-Speicher die Festplattenschächte etlicher Computer. Damals galt das Upgrade von der ursprünglichen HDD-Festplatte auf den flotten Flashspeicher als die Aufrüstmethode Nummer eins, um alten Computern neuen Schwung zu verleihen. Logisch, denn gerade im alltäglichen Gebrauch haben SSD-Speicher gegenüber Festplatten enorme Geschwindigkeitsvorteile. Große Dateien verschieben sich deutlich schneller, der Rechner fährt flott hoch und Ladebalken in Spielen sind fix vollgeladen. Wie eine HDD-Festplatte verbinden sich „normale“ SSD-Speicher über die SATA-Schnittstelle mit dem Mainboard. 

Seit geraumer Zeit stehen nun M.2-SSDs hoch im Kurs. Statt über SATA verbinden sich die M.2-SSDs per M.2-Steckplatz mit dem Mainboard und haben so direkten Zugriff auf die PCIe-Lanes der Hauptplatine. Diese PCIe-Lanes sind die Autobahn des Mainboards. Vereinfacht gesagt, müssen Daten nicht mehr einen langen Umweg über Landstraßen, in diesem Fall SATA, nehmen, sondern sind direkt auf der Hochgeschwindigkeitsstraße. Das alleine ermöglicht aber noch keinen schnelleren Datentransfer. Dafür ist die Lese- und Schreibgeschwindigkeit des SSD-Speichers zuständig. Den erhöhten Datendurchsatz dürfen Sie sich wie eine mehrspurige Straße vorstellen. 

M.2-SSD: Das müssen Sie wissen

Worauf also warten? M.2-SSD kaufen und fertig! Ganz so leicht ist das leider nicht. Um herauszufinden, ob sich eine M.2-SSD für Sie lohnt und falls ja, welche, entscheiden nicht Sie, sondern Ihr Mainboard. Das muss zunächst einmal über einen M.2-Steckplatz verfügen. Ist das der Fall, müssen Sie erörtern, über welchen…