Kontroverse in der Hansestadt
Hamburgs „Pimmelgate“ setzt sich fort: Innensenator wird auf Plakaten verschmäht

Andy Grote, Innensenator von Hamburg (SPD)

© Regina Wank / DPA

Das Hamburger „Pimmelgate“ findet kein Ende: Eine Künstlergruppe hält die Kontroverse um Innensenator Andy Grote mit gekaperten Werbe-Schaukästen weiter am köcheln.

Nächste Runde im Hamburger „Pimmelgate“: Eine Künstlergruppe hat in der Hansestadt mehrere Werbe-Schaukästen gekapert und darin Plakate aufgehängt, die die Kontroverse um Innensenator Andy Grote (SPD) am köcheln halten. In optischer Anlehnung an das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ steht auf dem Titelblatt von „Der Pimmel“, auf dem Grote abgebildet ist, die Schlagzeile: „Mensch Andy, sei doch nicht so steif!“

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Das Plakat war unter anderem am Hamburger Hauptbahnhof zu sehen. Hinter der Aktion steht offenbar das Künstlerkollektiv „Dies Irae“, wie unter anderem die „Hamburger Morgenpost“ (Mopo) berichtete. „Innensenator Andy Grote setzt seine Polizeibeamten darauf an, Kritik an seiner eigenen Person mit unverhältnismäßigen Strafverfolgungsmaßnahmen abzuwenden“, zitierte die Lokalzeitung einen Sprecher der Gruppe. Nach eigenen Angaben habe „Dies Irae“ die Werbe-Schaukästen mit einem Steckschlüssel geöffnet und die „nicht autorisierten Plakate“ aufgehängt.

Das „Pimmelgate“ in…