Fehlender Schiedsrichter: B-Jugend-Spiel endet 40:35

Weil ein Schiedsrichter nicht zu einem B-Jugend-Spiel auftauchte, spielten beide Teams untereinander ein Ergebnis von 40:35 aus.

Das Spiel der U17-Kreisklasse A13 Lübeck zwischen dem 1. FC Phönix Lübeck und der ATSV Stockelsdorf II am Sonntag ist 40:35 ausgegangen. Damit wollten die beiden Mannschaften gegen eine DFB-Regel im Falle eines Nichterscheinens des Schiedsrichters protestieren, wie das Portal HL-Sports berichtete.

Demnach sei der für die Partie angesetzte Schiedsrichter fälschlicherweise bereits am Samstag zur Sportanlage an der Travemünder Allee angereist. Erst dort stellte er fest, dass das Spiel für Sonntag terminiert war. Weil er zu dem Zeitpunkt jedoch selbst als aktiver Fußballer spielte, war er verhindert.

Laut Statuten ist der Heimklub für die Bereitstellung einer neutralen Spielleitung verantwortlich. Weil in diesem Fall in der Kürze der Zeit kein Ersatzschiedsrichter aufzutreiben war, hätte Phönix Lübeck im Falle einer Absage ohne eigenes Verschulden mit 0:5 verloren. Eine kurzfristige Terminänderung in gegenseitigem Einvernehmen ist nicht erlaubt. Also gingen die beiden Teams ohne Spielleitung auf den Platz – und produzierten ein 40:35.

„Aus gegebenen Anlass möchten wir auf ein Problem hinweisen, was bei dem Spiel 1. FC Phönix B1 gegen ATSV Stockelsdorf B2 aufgetreten ist“, sagte Stockelsdorfs Trainer Matthias Kraushaar bei HL-Sports. „Es ist keine Kritik an den Schiedsrichtern, die wahrlich zur Zeit einen nicht beneidenswerten Job in ihrer Freizeit ausführen.“

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