Corona-Maßnahmen
DB-Regio-Chef: Maskenpflicht bis Ostern

Auch wenn die pandemische Lage ausläuft, sollte die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln bleiben. Dafür plädiert DB-Regio-Chef Jörg Sandvoß – und das Bundesverkehrsministerium. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

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Die Corona-Inzidenz steigt stark. Schon allein deshalb will der Chef der Bahn-Tochter DB Regio an der Maskenpflicht für Fahrgäste festhalten. Er ist nicht der Einzige.

Busse und Bahnen werden voller. Damit angesichts steigender Corona-Fallzahlen das Vertrauen der Fahrgäste in den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) bestehen bleibt, hat der Chef der Bahn-Tochter DB Regio, Jörg Sandvoß, eine Fortsetzung der Maskenpflicht mindestens bis Ostern gefordert.

«Die Masken werden konsequent getragen», sagte er der Deutschen Presse-Agentur auf einem Branchentreffen in Frankfurt am Main. Im Sommer 2020 habe es in Großstädten noch ein größeres Problem mit Maskenverweigerern gegeben.

«Das ist weg. Die Akzeptanz der Masken ist extrem hoch. Deswegen ist für uns wichtig, wenn die pandemische Lage jetzt ausläuft, dass es zumindest Regelungen gibt, dass wir im ÖPNV in der Wintersaison, bis Ostern, die Maskenpflicht aufrechterhalten», sagte Sandvoß. Die Maske trage zum Sicherheitsgefühl bei.

Auslastung wieder bei 70 bis 80 Prozent

Die Auslastung in den Verkehrsmitteln liege inzwischen wieder bei 70 bis 80 Prozent des Vorkrisenniveaus. Für Sandvoß ein Zeichen dafür, dass das Vertrauen in die Sicherheit des ÖPNV zurückgekehrt ist. Auf dem Land sei es etwas weniger, in den Städten hingegen gebe es teilweise wieder über 80 Prozent des Fahrgastaufkommens. «Wir haben viel in zusätzliche Hygiene und Sicherheit investiert.»

Über die Maskenpflicht im ÖPNV…