Autobauer
Daimler steigert Gewinn trotz Verkaufseinbruchs

Der Autobauer Daimler konnte seinen Gewinn im dritten Quartal steigern. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

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Der Mangel an Halbleitern hat den Absatz von Daimler schwer belastet. Beim Gewinn zeigt sich der Autobauer aber nun unerwartet robust. Teure Top-Modelle konnten zulegen.

Der Auto- und Lkw-Bauer Daimler hat sich im vergangenen Quartal trotz des massiven Einbruchs bei den Verkäufen überraschend gut geschlagen.

Obwohl der Konzern deutlich weniger Autos und Lkw verkaufte, hielten die Stuttgarter dank steigender Preise den Umsatz nahezu stabil – und beim Gewinn konnte Daimler sogar deutlich zulegen. Einsparungen und eine starke Finanzsparte sorgten auch beim operativen Ergebnis für einen unerwarteten Anstieg. «Wir bleiben auf Kurs, um unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen», sagte Finanzchef Harald Wilhelm und sprach von einem robusten Geschäft.

Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn des Dax-Konzerns stieg um 21 Prozent auf 2,47 Milliarden Euro. Der Umsatz lag in den Monaten Juli bis September mit rund 40 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern, welches das Management um Konzernchef Ola Källenius als maßgeblich für das wirtschaftliche Abschneiden ansieht, stieg dank der starken Finanz- und Mobilitätssparte um vier Prozent auf 3,61 Milliarden Euro. Damit schnitt Daimler besser ab als von Analysten erwartet.

Die Jahresprognosen für die Margen in der Auto- und Lkw-Sparte behielt der Konzern bei – geht aber beim Absatz von Autos nun von einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr aus. Daimler hatte im dritten Quartal vor allem wegen des Chipmangels mehrfach die Produktion einschränken müssen und lieferte fast ein Drittel weniger Autos der Stammmarke Mercedes-Benz an die Kunden aus…