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„heute wichtig“
Zur Premiere von „Borga“: Warum dieser Film in Deutschland so einzigartig ist

„Es gibt viel zu wenig Schwarze in der Filmbranche, die was zu melden haben”, sagt Eugene Boateng 

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Geflüchtete werden oft als homogene Masse ohne eigene Geschichten dargestellt. Der Film „Borga“ will das ändern und erzählt vom Schicksal eines Ghanaers, der nach Deutschland kommt. Die Schauspieler Eugene Boateng und Prince Kuhlmann erzählen, wieso der Film ein gesellschaftlicher Appell ist.

Bester Spielfilm, Publikumspreis, bester gesellschaftlich relevanter Film, Preis der Ökumenischen Jury – kein Film wurde beim diesjährigen Max Ophüls Filmfestival so viel ausgezeichnet und bejubelt wie die ghanaisch-deutsche Produktion „Borga“. Die Darsteller Eugene Boateng und Prince Kuhlmann begründen den Erfolg des Films mit seiner besonderen Sicht: „Wir erzählen eine Geschichte, konsequent aus der afrikanischen, schwarzen Perspektive, eine deutsch-ghanaische Produktion […], erzählen eine Heldenreise über eine dunkelhäutige Person, und das sind alles Dinge, die hat es in Deutschland einfach noch nie gegeben.“ Über große Teile des Films konnten die Schauspieler in der ghanaischen Sprache Twi spielen, eine ganz neue Erfahrung für ihr Schauspiel, wie sie sagen. Doch damit der Film kein Einzelfall bleibe, müsse sich in der ganzen Branche einiges ändern. „Es gibt viel zu wenig Schwarze in der Filmbranche, die was zu melden haben“, sagt Eugene Boateng.

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