Lockerung der Schutzmaßnahmen
NRW beendet die Maskenpflicht an Schulen – aber es ist nicht das einzige Bundesland

Mit Maske und Test: An einigen Schulen wird die Pflicht für den Mund-Nasen-Schutz gelockert – dafür wird nach den Herbstferien strenger getestet.

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Die Inzidenzen unter Schülern ist hoch, die Impfquote niedrig. Trotzdem lockern einige Bundesländer die Maskenpflicht im Unterricht. Experten kritisieren diesen Schritt. Die Regeln der einzelnen Bundesländer im Überblick.

„Japan zeigt mit konsequenter Maskenpflicht, dass die vierte Welle auch ohne Lockdown bekämpft werden kann“, sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der „Rheinischen Post“ mit Blick auf die Entscheidung der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen. Das Bundesland hatte zuletzt angekündigt, die Maskenpflicht im Klassenraum aufheben zu wollen. In Kraft tritt die neue Regelung ab dem 2. November, wie das NRW-Schulministerium mitteilte.

Demnach müssen Schülerinnen und Schüler nur noch einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie ihren festen Sitzplatz verlassen und sich innerhalb der Gebäude bewegen. Für den Außenbereich war die Maskenpflicht schon vor einiger Zeit abgeschafft worden. Für Lehrkräfte entfällt die Maskenpflicht, solange ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Die üblichen Corona-Tests an den Schulen sollen nach den bisherigen Planungen fortgesetzt werden: also drei Corona-Selbsttests pro Woche an weiterführenden Schulen und zwei PCR-Pooltests pro Woche an Grund- und Förderschulen. NRW ist aber nicht das einzige Land, das die Maskenpflicht an Schulen lockert. Die Regelungen der einzelnen Bundesländer im Überblick:

Schleswig-Holstein: Nach den Herbstferien hatten die Mädchen und Jungen in den Schulgebäuden zunächst weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Begründet hatte…