FC Bayern
Oliver Kahn: Klare Worte zur Impfdebatte um Kimmich

FC Bayern München Sportvorstand Oliver Kahn hat nach der 5:0 Pleite gegen Borussia Mönchengladbach klare Worte in Richtung Joshua Kimmich gefunden

© Philippe Ruiz / Imago Images

Oliver Kahn, Sportvorstand des FC Bayern München, äußerte sich am Rande des DFB-Pokal-Spiels gegen Mönchengladbach zur Impfdebatte um Joshua Kimmich. Der Verteidiger hatte in der vergangenen Wochen mit seiner Entscheidung gegen eine Impfung für öffentliches Aufsehen gesorgt.

Sportvorstand Oliver Kahn hat erneut die Haltung des FC Bayern in der Impf-Debatte um Joshua Kimmich unterstrichen und die Spieler der Münchner zum Impfen aufgerufen. „Es ist unsere absolute Überzeugung, dass unsere Spieler geimpft sein müssen“, sagte der 52-Jährige am Mittwochabend in der ARD. „Ich denke schon, dass die Spieler sich jetzt sehr, sehr viele Gedanken machen. Die Konsequenzen sind ja nicht unerheblich. Einmal die Konsequenzen für den Spieler selbst, der nicht geimpft ist, wenn er sich infiziert. Aber auch die Konsequenzen für den Verein, die er unter Umständen tragen muss.“

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Kahn betonte zugleich, dass man Respekt vor Kimmich und seiner Meinung haben müsse. Der frühere Nationaltorwart verwies darauf, dass es keine Impfpflicht in Deutschland gebe.

Kimmich hatte am vergangenen Wochenende nach dem 4:0 des FC Bayern München gegen die TSG 1899 Hoffenheim eingeräumt, bislang nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Das hatte bei teilweisem Verständnis heftige Kritik zur Folge. Er habe „persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende…