Brexit-Streit
Frankreich setzt britisches Fischerboot fest

Der Streit um Fischerei-Rechte hat zwischen Frankreich und Großbritannien zu einem Kleinkrieg geführt. Noch immer können sich beide Länder nicht auf allgemein gültige Lizenzen einigen.

© Gareth Fuller / DPA

Es wird ungemütlich im Ärmelkanal: die französische Küstenwache hat ein britisches Fischerboot abgefangen. Der Streit um die Fischerei-Lizenzen im Grenzgebiet geht somit in die nächste Runde.

Der Streit zwischen Frankreich und Großbritannien um Fischerei-Lizenzen im Ärmelkanal spitzt sich zu. Ein britisches Fischerboot sei von der französischen Küstenwache wegen fehlender Genehmigung in einen Hafen begleitet worden, nun übernehme die Justiz den Fall, twitterte die französische Meeresministerin Annick Girardin in der Nacht zum Donnerstag. Im Raum stünden eine Geldstrafe und die Beschlagnahme des Fangs. 

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Twitter integriert.

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Erst am Mittwochabend hatte die französische Regierung angekündigt, dass vom 2. November an britische Fischerboote an bestimmten französischen Häfen nicht mehr anlegen dürfen. Außerdem werde Frankreich künftig systematisch die Sicherheit britischer Boote überprüfen. Lkw, die von Frankreich aus nach Großbritannien oder in die Gegenrichtung fahren, sollen demnach ebenfalls schärfer kontrolliert werden. 

Frankreich und Großbritannien seit…