Autobauer
Opel-Mutter Stellantis mit Rückgängen bei Umsatz und Absatz

Stellantis hat die Zahlen für das 3. Quartal bekanntgegeben. Foto: Carlos Osorio/AP/dpa

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Wie andere Hersteller auch hat die Opel-Mutter Stellantis große Probleme, ausreichend Chips für den Autobau einzukaufen. Das hat auch Folgen für die Werke in Deutschland.

Der neue Opel-Mutterkonzern Stellantis hat im dritten Quartal dieses Jahres deutlich weniger Autos verkauft.

Die Zahl der weltweit ausgelieferten Fahrzeuge ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um 27 Prozent auf 1,13 Millionen Stück zurück, wie der aus der Peugeot- und Opelmutter PSA und Fiat Chrysler fusionierte Konzern am Donnerstag in Amsterdam berichtete.

Einen Teil des Rückgangs konnte der weltweit viertgrößte Autokonzern über Preiserhöhungen und den Verkauf teurerer Fahrzeuge kompensieren, die häufiger Elektroantriebe hatten. Der Umsatz fiel deshalb nur um 14 Prozent auf 32,6 Milliarden Euro. Zudem haben das Unternehmen und seine Händler ihre Lagerbestände deutlich abgebaut – von knapp 1,2 Millionen Fahrzeugen im September 2020 auf nun noch 689 000.

Angaben zum Gewinn oder zu den Verkäufen der deutschen Marke Opel machte Stellantis nicht. Das erweiterte Europa-Geschäft, auf das Opel konzentriert ist, lief aber schlechter als im Gesamtkonzern. Der Quartalsabsatz ging um 36 Prozent auf 470 000 Autos zurück und der Umsatz um 21 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro. Zum Vergleich wurden jeweils die Werte der Vorgänger PSA und Fiat-Chrysler aus dem Vorjahresquartal herangezogen.

Mangel an Chips belastet Produktion

Der internationale Mangel an Halbleitern hat die Produktion wie bei anderen Autobauern kräftig eingebremst. Stellantis konnte nach eigenen Angaben in dem Quartal rund 600 000 geplante…