Falschparken, Quarantäne, Weihnachtsmärkte
Das ändert sich für Verbraucher im November

Unter anderem wer Rad- und Gehwege zuparkt, muss künftig höhere Strafen zahlen

© Oliver Berg / DPA

von Daniel Bakir
27.10.2021, 17:00 Uhr

Im Straßenverkehr gelten ab November deutlich höhere Bußgelder. Ungeimpften in Quarantäne drohen Gehaltseinbußen und Reisen in die USA sind wieder möglich. Außerdem beginnen Karnevals- und Weihnachtsmarktsaison – diesmal unter besonderen Vorzeichen.

Im November kommen auf Verbraucher einige wichtige Änderungen zu: Was Autofahrer, Arbeitnehmer und USA-Reisende wissen müssen – und wie unter Corona-Bedingungen Karnevals- und Weihnachtsstimmung aufkommen soll.

Lohnfortzahlung bei Quarantäne

Freiwillig Ungeimpfte, die in Corona-Quarantäne müssen, erhalten ab dem 1. November keine Entschädigung für Verdienstausfälle mehr. Diesem Beschluss haben alle Bundesländer bis auf Bremen und Thüringen zugestimmt. Betroffen sein können Reiserückkehrer aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten sowie Kontaktpersonen von Coronainfizierten. Diesen stand bisher im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes eine staatliche Entschädigung zu. Da die Quarantäne mittlerweile aber durch die Schutzimpfung verhindert werden kann, fällt der Anspruch weg.

Anders sieht es bei Impfunwilligen aus, die selbst an Corona erkranken: Sie haben weiterhin grundsätzlich ein Anrecht auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Ausnahmen von der neuen Quarantäne-Regelung gibt es zudem für Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, sie erhalten weiter Entschädigungen. Zudem gilt der Beschluss aus rechtlichen Gründen in den meisten Bundesländern nicht für ungeimpfte Beamte. 

Höhere Bußgelder im Straßenverkehr

Ab dem 9. November wird es für Raser…