Handel
Weihnachtsbäume so teuer wie voriges Jahr

Nordmanntannen stehen auf der Weihnachtsbaum Plantage des Werderaner Tannenhofs. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr ähnlich viel kosten wie im letzten, schätzt der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger. Doch der Geschmack der Käuferinnen und Käufer ändert sich.

Trotz Inflation, Lieferengpässen und steigender Transport- und Personalkosten gehen die Weihnachtsbaum-Pflanzer davon aus, dass die Christbäume in diesem Jahr etwa gleich viel kosten werden wie im letzten.

«Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die Preise konstant bleiben, aber natürlich kann es in einzelnen Segmenten auch zu Preissteigerungen kommen», prognostiziert Saskia Blümel, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger, zwei Monate vor Weihnachten.

Nach Verbandsangaben wird die besonders beliebte Nordmanntanne wie in der vergangenen Saison pro Meter zwischen 21 und 27 Euro kosten. Blautannen sind mit 12 bis 16 Euro günstiger, für Fichten werden 9 bis 12 Euro genommen. «Viele Bäume in Deutschland werden in Familienbetrieben direkt vermarktet, hier fallen im Gegensatz zum Einkauf beim Händler zum Beispiel keine höheren Transportkosten an», erklärt Blümel. Die relativ große Preisspanne erklärt die Branchensprecherin auch mit der unterschiedlichen Qualität der Bäume.

Die meisten Käufer greifen zur Nordmanntanne

Diese ist nach Einschätzung der Erzeuger in diesem Jahr besonders gut. «In diesem Jahr hat es wenige Ausfälle gegeben: Den Sommer hat es genug geregnet, und wir hatten im Frühjahr nicht mit Spätfrösten zu kämpfen», sagt Blümel. Mit Engpässen rechne man nicht. Rund 80 Prozent der Menschen entscheiden sich den Angaben zufolge in der Regel für eine Nordmanntanne.