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„heute wichtig“
Ingo Nommsen rechnet mit sich selbst ab – so hören Sie auf, es allen anderen recht zu machen

Ingo Nommsen erzählt in „heute wichtig“, wie er lernte, Nein zu sagen.

© Thomas Frey / DPA

Jahrzehnte lang versprühte Ex-Volle Kanne Moderator Ingo Nommsen gute Laune, aber das war oft nur Fassade. Nachts lag er grübelnd im Bett. Er sagt, er habe immer versucht, die Wünsche anderer zu befriedigen. Warum damit jetzt Schluss ist!

Privates behält der Ex-ZDF-Moderator Ingo Nommsen gerne unter Verschluss. Nun aber rechnet er öffentlich mit sich selbst ab: „Ich habe nie gelernt, wie man Konflikte richtig austrägt. Für mich waren drohende Konflikte immer so eine Art Knoten, die sich bei mir im Hirn aufgetan haben und die mich dann dazu gebracht haben, oft nächtelang nicht zu schlafen, bei Entscheidungen und dann immer mit Entscheidungen zu hadern.“

Ingo Nommsen war lange zu nett

Ein Teufelskreis der Unzufriedenheit und seelischen Unausgeglichenheit aus dem der heute 50-Jährige erst rauskam, als er vor vier Jahren nach dem Tod seines Vaters anfing, seinen Gefühlen auf den Grund zu gehen: „Dann kam im Laufe dieses Prozesses irgendwie dieses kleine Ding, das mir Zeit meines Lebens wie so ein Klotz am Bein hing, dieses immer zu nett sein, immer allen anderen gefallen wollen, immer Konflikten aus dem Weg gehen“, erzähllt Ingo Nommsen im Podcast „heute wichtig“.

© TVNOW / Andreas Friese

Podcast „heute wichtig“

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