BVB – So reagierte Klopp beim Götze-Wechsel zum FC Bayern: „Ich bin halt kein Guardiola“

Als Mario Götzes Wechsel nach München bekannt wurde, reagierte Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp gekränkt. Dies schildert der Ex-Berater des Rio-Weltmeisters.

Im Frühjahr 2013 brachte der angekündigte Wechsel von Mario Götze zu den Bayern die Welt von Borussia Dortmund gehörig ins Wanken. Nun erinnert sich Götzes Berater Volker Struth an die turbulenten Tage und daran, wie besonders der damalige BVB-Coach Jürgen Klopp reagierte. In seinem Buch „Meine Spielzüge“, das in Passagen vorab in der Bild erschienen ist, schreibt Struth, wie sehr sich Götze einen Wechsel zu den Bayern gewünscht habe – weil er dort mit Pep Guardiola zusammenarbeiten konnte.

„Ich möchte das einmal erleben, für Guardiola zu spielen. Das bedeutet nicht, dass mich irgendetwas in Dortmund stört. Ich weiß bloß, das ist eine Chance, die nie mehr wiederkommt und die ich nutzen will“, wird Götze in dem Buch zitiert.

Ex-BVB-Trainer Klopp: „Bin halt kein Guardiola“

Beim BVB löste die Ankündigung damals ein mittelschweres Erdbeben aus, besonders das Gespräch mit dem damaligen Erfolgscoach Jürgen Klopp sei für Götze durchaus pikant gewesen. Klopp soll sich fast schon persönlich gekränkt gezeigt haben, immerhin hatte der BVB-Coach den Weg für Götzes Karriere erst geebnet.

Klopps Replik fiel demnach ziemlich sarkastisch aus. „Hab schon verstanden, Mario, ich bin halt kein Guardiola. Ist halt der Guardiola, der spielt ja auch dieses Tikitaka“, wird Klopp in Struths Buch zitiert.

Struth mit „Bauchschmerzen“ beim Götze-Wechsel vom BVB zu Bayern

Der Berater selbst hätte damals „große Bauchschmerzen“ bei dem Wechsel gehabt. Struth sei sich nicht sicher gewesen, ob sich Götze unter Guardiola bei den Bayern durchsetzen wird. Letztlich…