Klima
Was ist die COP26 – und warum ist sie wichtig?

Der Schaufel eines Braunkohlebaggers baggert im Tagebau Garzeiler; im Hintergrund stehen eines der RWE-Kraftwerke und daneben Windräder. Während die Energiepreise steigen, will die COP26 in Glasgow sich dem Klimawandel stellen. Foto: David Young/dpa

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Stürme, Überschwemmungen, Dürren – die fatalen Folgen der Klimakrise machen schon jetzt Millionen Menschen zu schaffen. Können die Vertreter der 200 Staaten das Ruder herumreißen?

Rund 25.000 Teilnehmer, fast 200 Staaten – das Treffen im schottischen Glasgow ist gigantisch. Die Aufgaben der Weltklimakonferenz, die am 31. Oktober beginnt, sind es auch: Es geht um nichts weniger als eine Überlebensfrage für Millionen Menschen auf diesem Planeten.

Was ist die Weltklimakonferenz – oder COP26?

Die Weltklimakonferenz findet jährlich statt, immer in einem anderen Land. Auf Einladung der Vereinten Nationen debattieren meist zu Beginn des Winters rund 200 Staaten zwei Wochen lang, wie die Menschheit die Erderhitzung auf ein noch erträgliches Maß eindämmen kann. COP steht kurz für «Conference of the Parties», also die Konferenz der Parteien – gemeint sind jene Staaten, die die sogenannte Klima-Rahmenkonvention unterschrieben haben. Dieses Jahr trifft man sich in Glasgow zum 26. Mal – daher COP26. Es reisen voraussichtlich etwa 25 000 Menschen an – nicht nur die Regierungsvertreter, sondern auch Tausende Journalisten und Klimaschutzaktivisten.

Warum gibt es die Weltklimakonferenz?

Erste Weltklimakonferenzen gab es schon Ende der 70er und in den 80er Jahren. Die erste «COP» unter dem Dach der Klima-Rahmenkonvention fand 1995 in Berlin statt. Deutsche Verhandlungsführerin war damals Angela Merkel, als Umweltministerin unter Kanzler Helmut Kohl (beide CDU). Schon vor mehr als 25 Jahren setzte sich der Gipfel das Ziel,…