Es ist ziemlich ausgeschlossen, dass sich Mats Hummels am Samstag nachmittag das Spiel des deutschen Meisters Bayern München angesehen hat. Das ist schon deshalb ausgeschlossen, weil Hummels zu dieser Zeit ebenfalls seiner  Berufstätigkeit nachging. Aber der Volleyschuss, mit dem Hummels seinen BVB im Spiel gegen Arminia Bielefeld zum 0:2 in Führung brachte, ähnelte schon sehr dem Treffer (30.), den wenige Minute zuvor Robert Lewandowski – ebenfalls zur 2:0-Führung – gegen die überforderten Hoffenheimer erzielt hatte. Bämm! Hatte Hummels abgekuckt? Ziemlich ausgeschlossen, wie gesagt.

Hoffenheim? Überfordert …

Es gibt ja ohnehin kein Copyright auf schöne Distanztreffer, die diesem Spieltag Glanz verliehen – ebenso wie etliche Elfmeter-Treffer, die spielentscheidend waren. Bei den Bayern hatte der in der Form seines Lebens aufspielende Serge Gnabry (auch ohne seinen Lieblingstrainer am Spielfeldrand, dem in Corona-Quarantäne distanzierte Julian Nagelsmann) den Reigen standesgemäß eröffnet – mit einem schönen Treffer aus dem Winkel. Und spätestens mit dem 2:0 von Lewandowski offenbarte sich eine Hoffenheimer Unterlegenheit, die zugleich wieder die strukturelle Problematik der Liga offenlegte: Bayern? Eine Welt für sich. Es hätten durchaus noch mehr Tore als die beiden durch Choupo-Moting (82.) und Kingsley Coman (87.) erzielt werden können. 4:0 (2:0). Abhaken, aus Bayern Sicht.

Traf auch gegen Hoffenheim: Serge Gnabry, gut in Form

Streichs Freiburger nun wieder …

Fortgesetzt hat auch der SC Freiburg seine Erfolgsgeschichte – und zugleich die Krise des VfL Wolfsburg weiter verschärft. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich besiegte die Niedersachsen mit 2:0 (1:0). Philipp Lienhart in der 27. Minute und Lucas Höler (68.) erzielten die Tore für die Breisgauer, die als einziges Team in dieser Saison in der Fußball-Bundesliga ungeschlagen bleiben.

Während Überraschungsteam Freiburg so auf einem Champions-League-Platz liegt, rutscht…