von Axel Palm
21.10.2021, 11:00 Uhr

Steht der nächste Computer Marke Eigenbau ins Haus, stellt sich die Frage nach dem idealen Mainboard. Wer auf einen neuen Ryzen-Prozessor von AMD setzt, sollte zu Hauptplatinen mit X570-Chipsatz greifen. Aber welche Modelle lohnen besonders und was gilt es beim Kauf eines Mainboards zu beachten? 

Wer sich selbst einen Computer zusammenbauen möchte, kommt um die Frage nicht umhin, welcher Prozessor die zentrale Recheneinheit wird. Nicht wenige Selberbauer entscheiden sich für einen AMD-Ryzen-Prozessor der dritten oder vierten Generation und die passen nur auf ein Mainboard, das den Sockel AM4 bietet. Nun unterscheiden sich die Mainboards mit AM4-Sockel aber durch ihren Chipsatz und nicht jeder Chipsatz arbeitet sofort mit jedem Prozessor zusammen. Als sei das noch nicht genug, bieten die verschiedenen Chipsätze auch noch verschiedene Funktionen.

Der Reihe nach: Die beiden aktuellsten Generationen von Chipsätzen auf Mainboards für Prozessoren von AMD sind 470 und 570. Auf beiden funktionieren theoretisch die beiden neusten Generationen von Ryzen-CPUs (also die dritte und vierte Generation). Allerdings kann es zu Komplikationen kommen, wenn Sie Ryzen-Prozessoren der vierten Generation auf ein Mainboard mit 470-Chipsatz setzen wollen. In diesem Fall wäre ein Update des BIOS auf dem Mainboard vonnöten, wofür in den meisten Fällen ein Ryzen-Prozessor der dritten Generation benötigt wird. 

Wer sollte zum X570-Mainboard greifen?

Wer sich alle Komponenten neu kauft und auf die High-End-Ryzen-Prozessoren der vierten Generation setzt, sollte zu einem AM4-Mainboard mit X570-Chipsatz greifen. Das erspart in jedem Fall nervige Update-Probleme. Im Vergleich zum 470-Chipsatz sind Sie mit dem neueren ebenfalls etwas zukunftssicherer unterwegs, weil er PCIe 4.0 bietet. Bei den PCIe-Lanes auf dem Mainboard handelt es sich um die…