Über 2 Millionen Kunden betroffen
Kreditkarte von Amazon und ADAC bald womöglich nutzlos

Kunden könnten die Kreditkarte von Amazon und ADAC künftig nicht mehr gebrauchen können (Symbolfoto)

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von Nicolas Kaufmann
21.10.2021, 12:47 Uhr

Die Kreditkarte von Amazon und ADAC könnte bald seinen Nutzen verlieren. Grund ist ein Ende der Kooperation mit der Landesbank Berlin. Was Kunden jetzt wissen müssen.

Der Vertrag zwischen Amazon und der Landesbank Berlin (LBB) wird zum Jahresende 2022 enden. In 2023 folgt dann das Vertragsende zwischen dem ADAC und der LBB. Davon betroffen sind rund eine Million Amazon-Kunden und 1,3 Millionen ADAC-Kunden, wie die Finanzportale „Finance Forward“ und „Finanz-Szene“ berichten.

Für die Kunden hat das Ende der Kooperation vorerst keine Auswirkungen. Grundsätzlich gilt: Wenn sich der Anbieter ändert, können sich auch die Konditionen ändern, wie etwa die Sollzinsen oder der Kreditrahmen. Kunden sollten deshalb genau darauf achten. Man sollte auch ein Auge auf Vorteile solcher Kreditkarten, wie mögliche Versicherungen oder Bonusprogramme, haben. Ändern sich die Konditionen, besteht ein Recht auf Sonderkündigung.

Amazon- und ADAC-Kreditkarte soll bestehen bleiben

Amazon und der ADAC wollen das Angebot ihrer Visa-Karte fortsetzen. Wer neuer Partner wird, ist aber noch nicht klar. Es werden die Banken, DKB oder die Commerzbank, gehandelt. Auch die Solarisbank, Railsbank oder Starling ist denkbar. Wahrscheinlicher ist allerdings eine Kooperation mit der deutschen Barclays.

Solange noch nicht bekannt ist, wann der Anbieterwechsel erfolgt, brauchen Kunden also nichts zu unternehmen. Dem ADAC zufolge bedeutet das Vertragsende mit der LBB keine Veränderungen für seine Kunden. „Wir planen, die bisherigen Leistungen nahtlos weiterzuführen und das Programm in der…