Klimaschutzbewegung
Diese sechs Forderungen stellt Fridays for Future an die neue Bundesregierung

„Ein ‚Weiter so‘ in ökoliberal ist zum Scheitern verurteilt“, sagte Aktivistin Luisa Neubauer auf der Pressekonferenz am Freitag

© Paul Zinken / DPA

Die Klimaschutzbewegung drückt auf die Hupe. Vor Beginn der Koalitionsgespräche hat Fridays for Future ihre zentralen Forderungen an die neue Regierung vorgestellt – die seien in den ersten 100 Tagen umzusetzen.

Fridays for Future macht weiter Druck: Kurz vor dem Start der Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP hat die Klimaschutzbewegung am Mittwoch ihre Forderungen für die ersten 100 Tage einer neuen Bundesregierung vorgestellt.

Gemeinsam mit der Wissenschaftler-Vereinigung Scientists for Future haben die Aktivisten sechs zentrale Punkte ausgearbeitet:

1. Die Verabschiedung eines 1,5°C-konformen CO2-Budgets

In diesem Zusammenhang besteht die Klimaschutzbewegung auf eine unabhängige Kontrollinstanz. Dazu soll ein “ Mechanismus zur Prüfung aller Gesetze und Infrastrukturprojekte“ eingeführt werden.

2. Ende vom Erdgas

Alle mit Erdgas verbundenen Infrastrukturprojekte sollen umgehend gestoppt werden. Außerdem beharren die Aktivisten auf einen kompletten Erdgasausstieg bis spätestens 2035.

3. „Sozialverträglicher“ Ausstieg aus allen fossilen Brennstoffen

„Alle Dörfer bleiben“, heißt es in diesem Zusammenhang. Es dürften keine weiteren Flächen für Kohle abgebaggert werden – der Kohleausstieg soll bis 2030 erfolgen. Außerdem fordern die Klimaschützer die Aufhebung aller Subventionen für fossile Energieträger.

4. Vereinfachung und Ausbau von Sonnen- und Windenergie

Hierzu fordert die Bewegung die „Beseitigung aller (politischen)…