Corona-Schutzmaßnahmen
3G am Arbeitsplatz: In welchen Ländern die Verordnung gilt und wie sie umgesetzt wird

3G am Arbeitsplatz: Nach Frankreich und Italien verschärft auch Österreich seine Corona-Maßnahmen am Arbeitsplatz.

© Michael Bihlmayer / Picture Alliance

Wer arbeiten will, muss künftig einen negativen Test, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Was in Deutschland noch nach Zukunftsmusik klingt, ist in anderen Ländern Europas bereits Realität.

Geimpft, getestet oder genesen – diesen Dreiklang kennen deutsche Bürger vor allem aus Kunden- und Konsumentensicht. Unter anderem in Bars, Restaurants oder Fitnessstudios ist ein Nachweis nötig. Warum also nicht auch am Arbeitsplatz? Im September hatte es zunächst den Versuch gegeben, eine Testpflicht für Beschäftigte einzuführen. Gescheitert war das Vorhaben damals am Widerstand einiger Länder. Das könnte sich jetzt ändern.

Wie das Portal „Business Insider“ berichtet, hatten Bund und Länder am Montag über eine Testpflicht für Beschäftigte mit Kundenkontakt beraten. „Die Länder sind sich einig, dass die mittlerweile in vielen Bundesländern geregelte 3G-Nachweispflicht als Voraussetzung zum Zugang zu Betrieben, Einrichtungen oder sonstigen Angeboten mit direktem Kundenkontakt nicht nur für Kundinnen und Kunden, Be­sucherinnen und Besucher oder sonstige externe Personen, sondern auch für Be­schäftigte gelten soll“, zitiert das Portal aus einem Beschlussentwurf. Man strebe ein „einheitliches Vorgehen“ an, um dieses zeitnah in den Landes-Verordnungen umsetzen.

Wie oft sich Beschäftigte testen lassen müssen und ob es Alternativen zum Testnachweis geben werde, könnten die einzelnen Bereiche selbst entscheiden. Sollten Betreiber Impf- oder Genesenen-Nachweise akzeptieren, könnte die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz in Deutschland bevorstehen. Einige Bundesländer haben bereits den Vorstoß gewagt. Eine…