Test

„Die Höhle der Löwen“
soapflaker: Wie gut funktioniert der Trockenseifenspender in der Praxis?

Das Starter-Set von soapflaker umfasst den Seifenspender sowie ein Stück Seife mit Aloe-Vera-Duft

© stern

von Anna Stefanski
18.10.2021, 18:06 Uhr

Regelmäßiges Händewaschen ist seit der anhaltenden Corona-Pandemie wichtiger denn je. Das dachte sich auch Stefan Hinüber und entwickelte einen wiederbefüllbaren Trockenseifenspender, der ergiebiger und nachhaltiger als ein Flüssigseifenspender sein soll. Der stern hat den sogenannten „soapflaker“ getestet.

Feste Seifen mit natürlichen Inhaltsstoffen in nachhaltigen Verpackungen gibt es schon lange. Trotzdem greifen immer noch (zu) viele Menschen lieber auf flüssige Seife zurück, etwa weil sie den Seifenspender hygienischer oder die Dosierung leichter finden. Tatsache ist jedoch, dass sowohl die Herstellung als auch die Verpackungen schlechter für die Umwelt sind. „Durch das vermehrte Transportvolumen bei der Flüssigseife entstehen 97 Prozent mehr CO2, Abgase und Lieferverkehr als dies bei fester Seife passieren würde“, erklärt Stefan Hinüber den Grund für seine Erfindung – den soapflaker. Dabei handelt es sich um einen nachhaltigen Trockenseifenspender, der nicht nur ergiebiger und umweltfreundlicher sein soll, sondern auch den Haut- und Wasserkontakt verhindert. Denn „niemand hat Lust auf ein schmieriges, benutztes Stück Seife“, weiß der Designer aus Essen. Aber stimmt das auch? Wir haben es getestet.

Hintergrund: Was verspricht der Seifenspender?

Laut Stefan Hinüber ist sein nachfüllbarer Trockenseifenspender besonders ergiebig: Ein Stück Seife soll (bei einer Viertelumdrehung) für bis zu 500 Handwäschen reichen. Zum Vergleich: Dafür bräuchte man im Schnitt 1500 Milliliter Flüssigseife. Hinzukommt, dass die soapflaker-Produkte ausnahmslos ohne Wegwerfplastik auskommen – das gilt auch…