Pete Buttigieg
US-Verkehrsminister: Lieferketten-Probleme könnten anhalten

Pete Buttigieg ist Verkehrsminister der USA. Foto: Stefani Reynolds/Pool Bloomberg/AP/dpa

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An den US-amerikanischen Häfen werden Rekordmengen an Gütern umgeschlagen, die Lieferketten können nicht Schritt halten. Eine schnelle Lösung der Probleme ist nicht in Sicht.

Nach Einschätzung von US-Verkehrsminister Pete Buttigieg dürften die aktuellen Lieferketten-Probleme noch bis ins kommende Jahr andauern.

«Nun, viele der Herausforderungen, die wir in diesem Jahr erlebt haben, werden sich mit Sicherheit auch im nächsten Jahr fortsetzen», sagte Buttigieg dem Sender CNN. Ein entscheidender Punkt sei, dass die aktuelle Nachfrage nach Produkten durch die Decke gehe.

«Das Problem ist, dass unsere Häfen zwar mehr umschlagen als je zuvor, nämlich Rekordmengen an Gütern, unsere Lieferketten aber nicht Schritt halten können», so Buttigieg. Die US-Regierung wolle daher lang- und kurzfristig Abhilfe schaffen.

Grund der Engpässe sind unter anderem Nachwirkungen der Corona-Krise. Die Staus an Häfen und fehlende Containerkapazitäten machen sich zunehmend bemerkbar. US-Präsident Joe Biden kündigte daher vergangene Woche an, dass neben dem Hafen von Long Beach auch der Hafen von Los Angeles in Dauerbetrieb geht. Die beiden Häfen im US-Bundesstaat Kalifornien sind die größten Häfen der USA. Mit dem Dauerbetrieb soll der Rückstau abgebaut werden.

Regierung verhandelt mit Unternehmen

Die System der Lieferketten sei größtenteils in privater Hand – und das sei auch richtig, so Buttigieg. Es sei daher Aufgabe der Regierung alle relevanten Akteure zusammenzubringen. Bidens Regierung hat mit Gewerkschaften, Betreibern und Spediteuren verhandelt, um etwa den Dauerbetrieb der Häfen möglich zu machen. Der…