Kriminalität
Studie: Firmen sehen steigende Gefahr durch Cyberattacken

Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt wächst aus Sicht von Firmen das Risiko von Hackerangriffen und Datenklau. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

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Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt in der Corona-Pandemie wächst aus Sicht von Firmen das Risiko von Hackerangriffen und Datenklau. Vor allem größere Unternehmen werden ins Visier genommen.

Die Sorge deutscher Firmen vor Cyberangriffen und Datenklau wächst. Jedes dritte Unternehmen geht davon aus, dass das Risiko in der Corona-Pandemie zugenommen hat, in der die Arbeitswelt digitaler geworden ist.

Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervor. «Unternehmen mussten Beschäftigte während der Pandemie von heute auf morgen nach Hause schicken und hatten wenig Zeit für entsprechende Sicherheitsvorkehrungen», erläuterte EY-Partner Bodo Meseke am Montag bei der Vorstellung der aktuellen EY-Datenklaustudie. Mit der Rückkehr ins Büro sei das Problem allerdings nicht behoben.

Fast zwei von drei der gut 500 befragten Unternehmen (63 Prozent) schätzen das Risiko, Opfer von Cyberangriffen beziehungsweise Datenklau zu werden, als «eher hoch» oder «sehr hoch» ein. Der höchste Anteil lag hier bisher im Jahr 2017 bei 61 Prozent.

Für Schlagzeilen sorgte im Mai beispielsweise die Cyberattacke auf Systeme des US-Benzinlieferanten Colonial Pipeline. Folge war eine zeitweise Einschränkung der Benzinversorgung an der US-Ostküste. Zum Datenklau werden auch analoge Formen gezählt wie das Aushorchen von Mitarbeitern. «Es gibt nach wie vor auch analoge Attacken», sagte Meseke.

Aus Sicht der Unternehmen stellt vor allem das organisierte Verbrechen eine Gefahr dar: Mehr als zwei Drittel gehen hier von einem hohen Risiko aus,…