Wall Street
US-Börsen: Jobdaten und Quartalszahlen treiben den Dow

Das Logo der Bank of America ist auf der Fassade eines Gebäudes in Los Angeles zu sehen. Nach der größten US-Bank JPMorgan nun weitere wichtige Geldhäuser – darunter Bank of America – kräftige Gewinnsprünge gemeldet. Foto: Uli Deck/dpa

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Nach einer enttäuschenden Woche geht es an den US-Börsen wieder ins Plus. Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt stimmen Anleger positiv, auch gibt es weniger Kreditausfälle als befürchtet.

Erfreuliche Unternehmenszahlen und robuste Konjunkturdaten haben den Dow Jones Industrial am Donnerstag auf Erholungskurs geschickt. Der Dow schloss ebenso wie alle anderen viel beachteten Indizes deutlich im Plus. Am Arbeitsmarkt hat sich die Lage überraschend deutlich verbessert.

Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank erstmals in der Corona-Krise unter 300.000. Der Leitindex Dow zog nach einigen zuletzt trüben Tagen um 1,56 Prozent auf 34.912,56 Punkte an. Der S&P 500 gewann 1,71 Prozent auf 4438,26 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,88 Prozent auf 15.052,42 Punkte nach oben.

Mit Blick auf einzelne Unternehmen hatte der Krankenversicherer UnitedHealth seine Gewinnprognose für dieses Jahr nach einem überraschend guten Sommerquartal ein weiteres Mal angehoben. Die Aktien sprangen auf ein Rekordhoch und zogen am Ende um gut vier Prozent an.

Die Drogerie- und Apothekenkette Walgreens Boots Alliance hatte sich im Schlussquartal ihres Geschäftsjahres 2020/21 deutlich von den Folgen der Corona-Pandemie erholt. Die Papiere schnellten nach einem verhaltenen Start letztlich um 7,4 Prozent in die Höhe und setzten sich damit an die Dow-Spitze. Den deutlichen Schub im späten Handel nach oben begründeten Börsianer damit, dass das Management in der Telefonkonferenz nach Bekanntgabe der Quartalszahlen…