Tarifkonflikt
Tarifparteien im Bauhauptgewerbe erreichen Einigung

Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und IG BAU demonstrieren am Rande der zweiten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des Öffentlichen Dienstes. Foto: Arne Dedert/dpa

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Nach zähen Verhandlungen können sich die Tarifparteien im Bauhauptgewerbe auf Lohnerhöhungen in drei Schritten einigen. Zudem sollen die Einkommen in Ost und West bis 2026 angeglichen werden.

Die rund 890.000 Beschäftigten der deutschen Bauwirtschaft bekommen künftig mehr Geld.

Sie erhalten für die Monate Juli bis Oktober 2021 eine Corona-Prämie von 500 Euro im Westen und 220 Euro im Osten, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie sowie der Zentralverband Deutsches Baugewerbe am frühen Freitagmorgen mitteilten.

Das Tarifpaket sieht für die Beschäftigten zudem Lohnerhöhungen in drei Schritten vor. Darauf einigten sich die Tarifpartner im Bauhauptgewerbe nach fünf Verhandlungs- und zwei Schlichtungsrunden. Der vergangene Tarifvertrag war im Juni ausgelaufen.

So werden zum 1. November 2021 die Einkommen im Westen um 2 Prozent, im Osten um 3 Prozent angehoben, wie es weiter hieß. Am 1. April 2022 gibt es eine weitere Erhöhung um 2,2 Prozent (Ost: 2,8 Prozent) und am 1. April 2023 um weitere 2 Prozent (Ost: 2,7 Prozent). Zusätzlich erhalten die Beschäftigten im Westen Einmalzahlungen in Höhe von 400 Euro zum 1. April 2022 und 450 Euro zum 1. April 2023. Darüber hinaus wurde eine stufenweise Erhöhung der Ausbildungsvergütungen vereinbart. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 33 Monaten.

Zusätzlich wurde den Angaben zufolge in dem neuen Vertrag festgehalten, dass im Jahr 2026 eine 100-prozentige Angleichung der West- und Ost-Einkommen sowie der…