Cleveres Interieur
Google, Google an der Wand: Was ziehe ich heute Abend an?

Alles im Blick, mit einem smarten Spiegel: Die Haare sitzen und der Gesundheitscheck ist so gut wie Wetter und Nachrichten.

© metamorworks / Getty Images

von Axel Palm
15.10.2021, 11:30 Uhr

Smarte Spiegel erobern Küche, Schlafzimmer und Garderobe. Was aber haben die klugen Sichten aus glatt poliertem Metall drauf und worauf muss man bei dem Kauf eines smarten Spiegels achten? Vier Modelle für Schlafzimmer, Küche, Bad und Fitnessraum.

Los ging es einst mit smarten Telefonen. Dann kamen die smarten Lautsprecher. Es folgten smarte Türklingeln und inzwischen labeln Hersteller rein subjektiv alles als smart, was eine digitale Anzeige hat und sich ins Heimnetzwerk einklinken kann. Dazu gehören sogar Spiegel, die mit Metall beschichteten und glatt geschliffenen Flächen, in die die meisten Menschen morgens kurz blicken, nur um sich zu wünschen, doch nicht aus dem Bett aufgestanden zu sein. Ein Glück sind smarte Spiegel (noch) nicht so klug, einen schnippischen Kommentar in Richtung des vermeintlichen Zwillings abzugeben, der sich in ihnen begutachtet. Dafür trumpfen Sie durch Funktionen auf, die den meisten Nutzern von Tablets oder smarten Lautsprechern geläufig sind.

Und so muten einige der Spiegel auch eher an wie ein zu groß geratenes Tablet. Ihr Leistungsumfang umfasst unter anderem das Abspielen von Musik und Videos etwa von Spotify, Netflix oder Youtube oder man kann mit ihnen per Video mit Freunden telefonieren – einer Selfie-Kamera sei Dank. Einige Geräte beinhalten gar Fitness-Angebote, die den Gang zum Gym ersetzen sollen – inklusive Beratung eines Personal-Trainers. Ob sich der Aufpreis für einen solchen Spiegel lohnt, ist in Zeiten von kostenlosen Youtube-Work-outs mit Pamela Reif & Co. natürlich fraglich.

Smarter Spiegel für die Garderobe

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