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„heute wichtig“
Pflege in der Krise: Was sich mit einer Ampel-Regierung ändern würde – und was nicht

Aktuell fehlen in Deutschland rund 200.000 Pflegekräfte (Symbolbild)

© Sina Schuldt / DPA

Während die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland rasant steigt, wird der Pflegeberuf immer unbeliebter. Gibt es bald niemanden mehr, der uns pflegt? Oder verspricht die neue Regierung Besserung?

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Aktuell fehlen in Deutschland rund 200.000 Pflegekräfte. Bis 2030 werden es 500.000 sein. Denn unsere Gesellschaft wird immer älter – und der Pflegeberuf immer unbeliebter. Der Lohn ist mies, die Arbeitsbelastung immens. Personal fehlt an allen Enden, sodass Klinikbetten leer bleiben müssen, weil sie einfach nicht betreut werden können.

Der Journalist und Autor David Gutensohn, der sich seit mehreren Jahren mit der Thematik beschäftigt, hat sich Gedanken dazu gemacht, wie das System genesen könnte: „Ich glaube, dass eine gute Pflege in der Zukunft nur noch ohne Profite möglich gemacht werden kann.“ Dafür brauche es außerdem eine Bürgerversicherung – ein Punkt im Wahlprogramm der SPD, das Karl Lauterbach in den Sondierungsgesprächen bereits als verhandelbar bezeichnet hat. Von einer Ampelkoalition als möglicher neuer Regierung erwartet Gutensohn daher nicht zu viel: „Es gibt auf jeden Fall Möglichkeiten, in der Pflege Verbesserungen durchzusetzen für diese Regierung, aber der wirklich große Wurf, den kann ich mir nicht vorstellen.“

© TVNOW / Andreas Friese

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Klar, meinungsstark, auf die 12: „heute wichtig“ ist nicht nur ein Nachrichten-Podcast….