Hillary Clinton, ehemalige US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin bei den US-Wahlen 2016, hat ihr neuestes Buch vorgestellt, einen Thriller. Verfasst hat sie „State of Terror“ gemeinsam mit der kanadischen Krimiautorin Louise Penny.

Der Roman „State of Terror“, der am 12. Oktober 2021 bei „HarperCollins“ in deutscher Übersetzung erschienen ist, spielt in den heutigen USA und handelt von Ellen Adams, einer ehemaligen Medienmagnatin, die in das Kabinett des neuen Präsidenten Douglas Williams berufen wird. Als Außenministerin muss Adams mithilfe eines aus dem Libanon stammenden Mitarbeiters des Auswärtigen Dienstes und eines amerikanisch-pakistanischen Journalisten eine globale Terrorverschwörung aufdecken, an der Pakistan, Afghanistan und der Iran beteiligt sind.

Clinton: „Es war mir eine Herzensangelegenheit“

Bei der Ankündigung des Romans schrieb Clinton euphorisch auf Twitter: „Mein erster Ausflug in die Belletristik. Es war mir eine Herzensangelegenheit, das Buch mit meiner Freundin und Lieblingskrimiautorin Louise Penny zu verfassen, und ich kann es kaum erwarten, dass Sie es lesen.“

Hillary Clinton hat zuvor bereits mehrere Sachbücher verfasst, darunter „Eine Welt für Kinder“ (1996), „Gelebte Geschichte“ (2003), „Entscheidungen“ (2014) oder „What Happened“: Letzteres erschien 2017 nach ihrer Wahlniederlage gegen Donald Trump. „State of Terror“ ist ihr erster Roman. Auch ihr Mann, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, avancierte zum Schriftsteller und stellt sich damit in eine Reihe weiterer hochrangiger Politiker, die im Laufe ihres Lebens Romane geschrieben haben. Was ist deren Motivation?

Etwas schaffen, das Bestand hat

Jacob Appel, New Yorker Autor, Literaturkritiker und Psychiater, der die psychische und physische Gesundheit US-amerikanischer Präsidenten untersucht, sagt, dass politische Führungsfiguren genau wie andere Schriftstellerinnen und Schriftsteller Bücher schreiben, weil sie der Nachwelt etwas hinterlassen wollen….