Wall Street
Verluste an US-Börsen – Ölpreisrally beunruhigt die Anleger

Fußgänger gehen an der New Yorker Börse in New Yorks Financial District vorbei. (Archivbild) Foto: Mary Altaffer/AP/dpa

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An den US-Börsen herrscht die Sorge, dass die anhaltende Ölpreisrally zu Energieengpässen führen könnte – was möglicherweise eine Erholung nach der Pandemie ausbremst.

An der Wall Street hat die Anleger nach der guten Vorwoche wieder der Mut verlassen. Die wichtigsten Aktienindizes büßten im Handelsverlauf am Montag anfängliche Gewinne ein und schlossen im Minus.

Weiterhin herrscht die Sorge, dass die anhaltende Ölpreisrally zu Energieengpässen führen und die globale Wirtschaftserholung von der Corona-Pandemie abwürgen könnte.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial gab am Ende um 0,72 Prozent auf 34 496,06 Punkte nach. Der S&P 500 fiel um 0,69 Prozent auf 4361,19 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,72 Prozent auf 14 713,73 Punkte nach unten.

Mit Blick auf die Einzelwerte waren wegen der aktuellen Rohstoffhausse vor allem Unternehmen aus dem Energie- und Ölbereich gefragt. So zogen unter den besten Titeln im S&P 500 Schlumberger, Halliburton, Freeport-McMoran und Enphase Energy um zweieinhalb bis viereinhalb Prozent an.

Angespannte Versorgungslage im Energiesektor

Ein wesentlicher Preistreiber am Ölmarkt ist die angespannte Versorgungslage im Energiesektor insgesamt. Weil die Preise für Gas und Kohle in den vergangenen Monaten stark gestiegen sind, kommt Öl als Alternative bei der Stromerzeugung zunehmend in Betracht. Das treibt die Erdölpreise ebenfalls stark an.

Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank will eine weitere Verknappung des Angebots auf dem Ölmarkt nicht ausschließen. Er verwies auf die jüngste…