Coronavirus
Gouverneur von Texas erklärt von US-Präsident Biden erlassene Impfpflicht für ungültig

Hat die von US-Präsident Joe Biden verfügte Impfpflicht in Bundesbörden für seinen Staat aufgehoben: Gregg Abbott, Gouverneur von Texas.

© Andrew Caballero-Reynolds / AFP

Im Texas ist eine Impfpflicht für Bundesbehörden und viele private Unternehmen nichtig. Der Gouverneur des US-Bundesstaates ist damit einmal mehr auf Konfrontationskurs mit der Regierung von US-Präsident Biden.

Die Auseinandersetzung zwischen der US-Regierung und dem Gouverneur von Texas geht weiter: Der texanische Regierungschef Gregg Abbott hat am Montag sämtliche Verpflichtungen zur Corona-Impfung in seinem Bundesstaat für ungültig erklärt. „Ich habe eine Durchführungsverordnung erlassen, die verpflichtende Impfungen durch jegliche Einrichtungen in Texas verbietet“, schrieb der Gouverneur auf Twitter. Vergangenen Monat hatte US-Präsident Joe Biden eine Impfpflicht für Mitarbeiter von Bundesbehörden und zahlreicher Privatunternehmen erlassen.

Viele führende Republikaner hatten die Impfpflicht als Angriff auf die persönlichen Freiheiten der Bürger bezeichnet. Abbotts Regierung erklärte nun, dass „keine Einrichtung in Texas“ eine Corona-Impfung von Angestellten oder Kunden verlangen dürfe, wenn diese eine Impfung aus „persönlichen Gewissensgründen, aufgrund einer religiösen Überzeugung oder aus medizinischen Gründen“ ablehnen. 

Gouverneur selbst ist vollständig geimpft

Abbott selbst ist vollständig geimpft. „Der Covid-19-Impfstoff ist sicher, wirksam und unsere beste Verteidigung gegen das Virus, sollte aber immer freiwillig bleiben und niemals erzwungen werden“, erklärte er am Montag. 

Biden hatte Anfang September angesichts stark gestiegener Infektionszahlen eine Corona-Impfpflicht für Bundesangestellte und Mitarbeiter von…