Sehen Sie im Video: Seekühe durch Wilderer bedroht – Fischer und Umweltschützer wollen die Tiere besser schützen.

Es geht um ihren Schutz. Rundschwanz-Seekühe sind Säugetiere, die in seichten Gewässern vor allem der Karibik und des Golfes von Mexiko leben. Fischer und Küsten-Anwohner hier in Kuba wollen sich nun zusammenschließen, zum Schutz der Seekühe. Diese Säugetiere sind sowohl im Salzwasser als auch im Süßwasser zu finden, vor allem an Flussmündungen. Aufgrund ihrer Langsamkeit werden sie leicht von illegalen Fischern gefangen. Diese versuchen dann, das Fleisch der Seekühe als Delikatesse verkaufen. Die Biologin und Umweltschützerin Lorena Gonzales sagt: O-Ton: „Wenn man positive Begegnungen mit dieser Art von bedrohten Tieren hat, sie zum Beispiel filmen kann, ist es wahrscheinlicher, dass die Menschen sie nicht als ein einfaches Stück Fleisch sehen, sondern als ein wunderbares Tier, das geschützt werden muss. Das gepflegt werden muss und das nicht aggressiv ist. Und alle Kinder, die das sehen, lernen von klein auf, sich um die Natur zu kümmern und bedrohte Tiere zu schützen.“ Fachleute wie sie betrachten Seekühe als wahre Juwelen der Artenvielfalt, die im Durchschnitt 35 Jahre alt werden. Insgesamt werden Seekühe auf Kuba weniger als früher gesichtet, aber an manchen Orten sogar häufiger, wie offenbar hier, wie Anwohnerin Yanet Jorge Diaz sagt, in Santa Fé in Havanna: O-Ton: „Die Wahrheit ist, dass man ihnen nichts antun sollte, denn sie tun niemandem etwas. Man sollte sich um sie kümmern, denn sie sind wirklich sehr schön. Manche Leute denken, sie wären hässlich, aber sie sind sehr schön, sie sind sehr freundlich und sehr fügsam. Und sie sind vom Aussterben bedroht“. Auf diesen Aspekt der Bedrohung der bis zu anderthalb Tonnen schweren Seekühe weist auch die Biologin Gonzales hin: O-Ton: „Die Seekühe befinden sich in einer sehr kritischen Situation, nicht nur in Kuba, sondern weltweit, auch in der Karibik. In Kuba ist das Hauptproblem, das…